Skip to content

Interreligiöses Haus der Stille und des Gebets Heidelberg e.V

In der Unruhe der Zeit Frieden suchen

Menu
  • Startseite
  • Wir über uns
    • Unsere Vision
  • Veranstaltungen
  • Anfahrt/Kontakt
  • Aktuelles
  • Inspirationen
  • Impressum
  • Archiv
Menu

Veranstaltungen

Veranstaltungen Winterhalbjahr 2026/2027

Dienstag, 6.Oktober 2026, 19.30 Uhr

Jüdisches Leben im Kraichgau

Der Vortrag beleuchtet das jüdische Leben im Kraichgau von den frühen Ansiedlungen bis ins 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt stehen historische Entwicklungen, wirtschaftliche Grundlagen und die Einbindung in die regionale Gesellschaft. Ergänzend werden ausgewählte Persönlichkeiten vorgestellt, die exemplarisch für unterschiedliche Lebenswege stehen. Der Abend bietet damit einen verständlichen Überblick über Alltag und Bedeutung jüdischer Gemeinden in der Region und soll dazu inspirieren, sich selbst auf Spurensuche in dieser besonderen Landschaft zu begeben und große und kleine Geschichte und Geschichten zu entdecken und zu erleben.

Referentin: Ute Coulmann, Verein „Jüdisches Leben im Kraichgau“

Dienstag, 03. November 2026, 19.30 Uhr

Interreligiöses Gebet um Frieden

Von ihren Wurzeln her sind wohl alle maßgeblichen Religionen auf Frieden ausgerichtet. Daher gilt es – gerade in Zeiten heftiger Aggression und Spannungen – an diese Wurzeln heranzukommen.

Dies versuchen wir durch meist stilles, wortloses, gemeinsames Beten. Uns geht dabei die Verwurzelung in der eigenen Religion nicht nur nicht verloren, sondern wir erfahren das Eigene gerade im Miteinander mit dem (den) Anderen in seiner Kostbarkeit neu.

Zu Beginn des Abends ist ein persönlicher Austausch möglich – und auch persönliche Anliegen nehmen wir gerne in unsere Gebete auf.

Dienstag, 01.Dezember 2026, 19.30 Uhr

Rituale in den Weltreligionen

Wo sind sie verbindend und wo irritieren oder trennen sie?

Wir stellen an diesem Abend Rituale aus unseren Religionen vor und sprechen über die Bedeutung, die sie für uns haben. 

Dienstag, 12. Januar 2027 – 19.30 Uhr

Interreligiöses Gebet um Frieden

Neue Veranstaltungsreihe „Schätze der Religionen“

Religionen bieten sich nicht nur in Deutungen und Lehrsätzen dar. Sie sprechen den Menschen auch auf einer sinnlichen Ebene an. So entstehen Räume, die uns durch Lyrik, Musik, Kunst und Architektur einen unmittelbaren Zugang eröffnen. Wir wollen mit unserer Reihe „Schätze der Religionen“ in lockerer Folge zu solchen Erfahrungsmöglichkeiten einladen. Wir suchen den Dialog und versuchen zu einem erweiterten interreligiösen Verständnis beizutragen

Dienstag, 02.Februar 2027, 19.30 Uhr:

Texte, die über die Grenzen der Religionen hinweg berühren

In allen Religionen gibt es Texte und Gebete, die viele Menschen berühren. Wir wollen an diesem Abend solche Texte vorstellen und lesen und laden alle Besucherinnen und Besucher ein, ihre „persönlichen Schätze“ mitzubringen und zu teilen

Dienstag, 16.März 2027, 19.30 Uhr

Veranstaltung im Rahmen der internationalen Wochen gegen den Rassismus

Näheres wird noch bekannt gegeben!

Dienstag, 13.April 2027, 19.30 Uhr – Veranstaltungsreihe „Schätze der Religionen“

Musik und Philosophie im Hinduismus

Der Hinduismus ist eine der ältesten Religionen der Welt und hat seinen Ursprung in Indien. Er umfasst eine Vielzahl von Glaubensrichtungen und Praktiken, die sich um das Konzept des Brahman, das absolute Göttliche, und die Verehrung von dessen Hauptaspekten wie Brahma (dem Schöpfer), Vishnu (dem Erhalter) und Shiva (dem Zerstörer oder Verwandler) gruppieren. An diesem Abend wollen wir einen kurzen Überblick über die indische Götterwelt geben und einige dieser Aspekte mit dem Singen von Mantren erfahren.

Mitwirkende:  Ralf Kern und Tom Nörling

Alle Veranstaltungen beginnen um 19.30 Uhr und finden im +punkt. Heidelberg (Marsilius-Arkaden), Im Neuenheimer Feld 130.2 statt.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei! Spenden sind herzlich willkommen!

Meditieren für den Frieden

Ab November 2019 haben wir unsere Abende der Stille und des Gebets neu akzentuiert und sie unter das Thema „Meditieren für eine friedliche Welt“ gestellt.

Zahlreiche Entwicklungen und Ereignisse in den vergangenen Monaten und Jahren lassen die Menschen in Europa erfahren, wie die globalen Spannungen in der Welt vor ihrer eigenen Haustür angekommen sind: Terroranschläge und Sicherheitsdebatte, populistische Agitation und Hasskomentare in den Medien – Es fällt schwer, sich dem Sog der Emotionen und der veröffentlichten Meinungen zu entziehen, die das menschliche Denken und „Fühlen“ zunehmend in Beschlag nehmen und das Miteinander in den Alltags-Beziehungen und in der Gesellschaft belasten.

Als Männer und Frauen, die seit Jahren verschiedene Formen des Gebetes der Stille, der gegenstandslosen Meditation – Zen und christliche Kontemplation – und interreligiösen Austausch praktizieren, fragen wir uns:

Was ist der spirituelle Beitrag für eine friedliche Welt?

  • Wie verarbeiten wir selber mental und seelisch die Vorgänge in unserer so komplex und brisant gewordene Welt?
  • Was hilft uns menschlich zu bleiben im Umgang mit uns selber, mit Fremden – auch mit Andersdenkenden?
  • Wie können wir Menschen unterstützen, die sich für andere einsetzen?
  • Wie kann die „Kraft aus der Stille“, von der wir überzeugt sind, im Engagement für eine friedliche Welt unter uns Menschen und mit der Schöpfung wirksam werden?
  • Woher kommt uns angesichts der Fülle und Komplexität der Probleme eine neue Vision für das Menschsein im 21. Jahrhundert?

Die Initiative Meditieren für eine friedliche Welt ist eine Reaktion auf die derzeitige weltweite Krise, ausgelöst durch die Flüchtlingsbewegungen, die seit wenigen Jahren auch Mitteleuropa erreicht haben und erhebliche Verunsicherung auslösen.
Zusammen mit vielen Menschen spüren wir: Niemand ist eine Insel! Es gibt keine nationalen oder individuellen Lösungswege mehr, die losgelöst vom Blick auf das Ganze wirksam sein könnten.

Es geht um nichts weniger als um das Erwachen der menschlichen Gemeinschaft zu sich selber.


Abende der Stille und des Gebets

Beten ersetzt keine Tat – und ist zugleich ein Schritt, der durch nichts zu ersetzen ist. Wie richtig und schwer das ist, wird jedesmal klar, wenn Religionen pervertiert und instrumentalisiert werden, um Menschen gegeneinander aufzubringen. Angesichts solchen Missbrauchs scheint es ein zarter Versuch, wenn Menschen verschiedener Religion bewusst miteinander (meist ohne Worte)um Frieden beten. Die Erfahrung zeigt jedoch, welche Kraft in dieser zarten Unternehmung liegen kann.

Wie die Teilnehmenden unsere Abende der Stille und des Gebets erleben:

„Beten ist für mich wie Anschluss suchen an eine kosmische Ordnung …Vertrauen aufbauen in den Sinn im Alltagsgeschehen“

 „Beten ist für mich verzweifelnd hadern“

 „Beten ist für mich zu mir selber finden“

 „Beten ist für mich heimkommen und zeigt mir den roten Faden durch mein Leben“

© 2026 Interreligiöses Haus der Stille und des Gebets Heidelberg e.V | Powered by Minimalist Blog WordPress Theme