Unsere nächsten Veranstaltungen
Dienstag, 13.Januar 2026, 19.30 Uhr – Veranstaltungsreihe „Den Blick weiten“
Differenzierter sehen – tiefer verstehen
Vier Monate Studienzeit verbrachte die Heidelberger Pfarrerin Sigrid Zweygart-Perez in Marokkos Hauptstadt Rabat, um sich den Blick weiten und schärfen zu lassen für gelebten Islam. Bei ihrer Arbeit im Heidelberger Erstaufnahmezentrum (PHV) hatte sie zwar bereits mit vielen Menschen muslimischen Glaubens zu tun gehabt, doch sie wollte Genaueres wissen. Das hat sich gelohnt. Inwiefern? S. Zweygart-Perez wird erzählen und sich Fragen stellen. Ein Abend für alle, die über gängige Islam-Klischees hinauskommen wollen.
Gebet für den Frieden am 8.April
Folgender Text war Inspiration für unsere Zeit der Stille:
„Fast ein Gebet“ von Mascha Kaléko (Auszug)
Was sie auch nahmen, dieses eine blieb.
Laß uns dies auch in grauen Stunden wissen:
Herr, gib du allen, die das Schwert vertrieb
Ein Dach, ein Brot, ein Kind und ein eigen Kissen“
Rückblick auf unsere Veranstatung im Februar: Ist Frieden zwischen Judentum und Islam möglich?
Der Dialog zwischen Angehörigen der jüdischen und der islamischen Religion ist heute durch die Spannungen im Nahen Osten fast zum Erliegen gekommen. Umso erfreuter waren wir, dass Fahimah Ulfat,. Professorin für Islamische Religionspädagogik und Rabbiner Asher Mattern, Dozent für jüdische Theologie, zu uns nach Heidelberg kamen. Beide leiten gemeinsam die Jüdisch-Islamische Forschungsstelle (JIF) am Institut für Ökumenische und Interreligiöse Forschung sowie am Institut für islamisch-religionspädagogischen Forschung der Universität Tübingen. Der folgende Bericht der „Rhein-Neckar-Zeitung“ gibt einen Eindruck von der Veranstaltung:
http://www.haus-der-stille-hd.de/wp-content/uploads/2025/03/RNZ_mitKippa_undKopftuch_4_2_25-1.pdf
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Viele Teilnehmenden unserer Veranstaltung im November 2024 zum Thema „Interreligiöse Existenz. Spirituelle Erfahrung und Identität im interreligiösen Dialog“ waren von dem Vortrag und dem Referenten sehr beeindruckt. Es ging dabei um die Frage, was geschieht, wenn zwei Religionen in einem Menschen zusammenkommen? Diese Frage wurde am Beispiel des Benediktiners und christlichen Sannyasis Henri Le Saux/Swami Abhishiktananda (1910-1973) erläutert. Dr. Hackbarth-Johnson hat uns freundlicherweise sein Referat zur Verfügung gestellt, das in unserem Archiv noch einmal nachgelesen werden kann – auch von denen, die nicht teilnehmen konnten.